Portraitfotografie in Köln – Studio oder Outdoor?

Portraitfotografie in Köln – Studio oder Outdoor?

Portraitfotografie ist mitunter einer der beliebtesten Genres in der Welt der Fotografie: welche Unterschiede gibt es zwischen Studio- und Outdoor Portraitfotos? Und auf was muss man dabei achten? Lasst es uns herausfinden!

Eine passende Beleuchtung ist essenziell, wenn Sie gute Fotos schießen möchten. Besonders aber bei Portraitfotos ist es wichtig, einen gut ausgeleuchteten Platz zu finden – dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Indoor in einem Studio oder draußen in der Natur sind. Viele Fotografen und Fotografinnen bevorzugen es jedoch, aufgrund der natürlichen Beleuchtung der Sonne, im Freien zu fotografieren. Natürlich ist dies eine persönliche Präferenz, es ist aber wichtig, sich mit beidem vertraut zu machen und zu wissen, wie man jeweils mit den Einstellungen umgeht.

Portraitfotografie im Studio

Zunächst einmal hängt die Studiofotografie nicht nur von Ihrer Kamera und der Ausrüstung ab. Einer der wichtigsten Faktoren den Sie berücksichtigen sollten, ist, wie bereits erwähnt, die verfügbare Beleuchtung. Gibt es Fenster oder andere Lichtquellen? Bieten diese Ihnen die Beleuchtung, die Sie brauchen? Bei einem schwach beleuchtetem Studio muss künstliches Licht, wie zum Beispiel Softboxen, eingesetzt werden. Ohne ausreichender Beleuchtung ist es nahezu unmöglich, ein gutes Portrait zu schießen. Welche Ausrüstung für Ihre Portraits am besten sind, erfahren Sie hier.

ISO – Dieser sollte nicht zu hoch sein, damit Ihre Bilder nicht körnig werden.
Verschlusszeit – Bei schlechten Lichtverhältnissen sollte man unter 1/100 gehen.
Blitz – Blitz außerhalb der Kamera kann viel helfen, aber richten Sie diesen unbedingt auf die Decke, damit das Licht reflektiert wird. Für Portraitaufnahmen eignet sich Blitze in Kombination mit Softboxen.

Vorteile von Studio-Portraits

  • Sie müssen sich keine Sorgen um das Wetter machen. Es ist vollkommen egal, ob es an dem Tag regnen wird oder nicht – in Innenräume sind Sie sicher.
  • In Fotostudios können Sie mit der Studiobeleuchtung und sonstigen Effekten spielen. Sie müssen sich keine Gedanken über die Suche nach zusätzlichen Umgebungslichtquellen machen.
  • Innenräume sind komfortabel und praktisch. Viele Fotostudios verfügen über eine Klimaanlage, saubere Toiletten, Steckdosen für Batterien und Ladegeräte, Umkleidekabinen und andere Annehmlichkeiten. Darüber hinaus können Sie Ihre Umgebung steuern und entsprechend Ihren Bedürfnissen oder Vorlieben einrichten.
  • Innenaufnahmen bieten Privatsphäre. Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass sich Leute im Hintergrund befinden oder einfach neugierig sind. Es gibt keine Ablenkungen.

Nachteile von Studio-Portraits

  • Wenn Sie kein eigenes Fotostudio besitzen, ist die Zeit begrenzt. Das Studio darf nur so lange benutzt werden, wie mit dem Vermieter bzw. der Vermieterin ausgemacht. Und je länger es gemietet wird, desto mehr Budget müssen Sie dafür reinstecken. Jede Minute zählt.
  • Wenn Sie sich nicht ausreichend mit der Studio-Ausrüstung auskennen, können die Ergebnisse des Portrait-Shoots schlecht ausfallen.

Tipps und Tricks für Studio Portraitfotografie

  • Versuchen Sie immer natürliches Licht zu verwenden. Wenn im Raum nicht genügend natürliches Licht vorhanden ist, finden Sie einen anderen Weg, um etwas Tageslicht hereinzulassen. Öffnen Sie Fenster und Türen.
  • Verwenden Sie nur einen Blitz, wenn dies unbedingt notwendig ist. Lassen Sie den Blitz von der Wand abprallen oder richten Sie ihn an die Decke, anstatt direkt auf das Gesicht des Models. Dies verursacht unschöne Schatten in Ihrem Portrait.

Portraitfotografie im Freien

Viele Fotografen und Fotografinnen entscheiden sich aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten im Freien. Sei es die unbegrenzten Lichtquellen oder die verschiedenen Locations. Im Freien ist man an keinem Standort gebunden und kann sich immer weiter bewegen. Du suchst schöne Plätze in NRW? Hier findest du tolle Empfehlungen in und um Köln.

Vorteile von Studio-Portraits

  • Die Outdoor-Fotografie bietet unbegrenzte Hintergründe. Ob in der grünen Wiese in der Natur oder doch mitten in der Stadt für den industriellen Look – hier werden Ihnen keine Grenzen gesetzt.
  • Im Freien gibt es viel Sonnenlicht. Sie können sich so drehen und wenden, wie es für Ihr Portrait am besten passt – ob gegen die Sonne oder mit der Sonne im Gesicht.
  • Mit der Außenfotografie können Sie eine Atmosphäre oder ein bestimmtes Thema für Ihre Fotos schaffen. Auch hier können Sie alles nutzen, was Sie umgibt: den Himmel, die Backsteinwand, die Felder, der Fluss, die Straßen, etc.
  • Das Fotografieren im Freien ist weder räumlich noch zeitlich begrenzt. Im Gegensatz zu Fotostudios müssen Sie sich keine Sorgen um die Arbeit auf engstem Raum machen und auch nicht gegen die Zeit antreten.
  • Outdoor-Fotografie bedeutet, die Schönheit der Natur zu genießen. Wenn sich die Jahreszeiten ändern, können Sie die Schönheit der Natur einfangen: Wenn die Blätter grün werden oder die Bäume zu tanzen beginnen und die Blätter fallen. Schnee eignet sich auch perfekt für die Portraitfotografie als Reflektor.

Nachteile von Studio-Portraits

  • Das Fotografieren im Freien bietet nicht viel Privatsphäre und Sicherheit. Öffentliche Orte sind fast immer mit Menschen gefüllt. Dies kann sowohl für den/der FotografIn, als auch für das Model eine Herausforderung sein. Lassen Sie sich nicht verunsichern und sorgen Sie vor allem auch dafür, dass das Model nicht verunsichert wird. Geben Sie klare Anweisungen.
  • Im Freien gibt es keine Toiletten oder Umkleidekabinen, wo man sich schnell mal eben zurückziehen kann.
  • Das Wetter spielt eine wichtige Rolle. Natürlich gibt es Wettervorhersagen, aber man muss trotzdem jederzeit vorbereitet sein. Verlassen kann man sich auf solche Vorhersagen nie. In einer Minute kann es ganz trocken und sonnig sein, und in der nächsten kann es sein, dass es wie aus Eimern schüttet.
  • Das Fotografieren während der Mittagssonne ist immer mit Vorsicht zu genießen. Aufgrund der hohen, starken Sonne wirft es im Gesicht unvorteilhafte, dunkle Schatten unter den Augen, der Nase oder in kleinen Fältchen.

Tipps und Tricks für Outdoor Portraitfotografie

  • Suchen Sie nach schattigen Plätzen um hartes Licht (direktes Sonnenlicht) zu vermeiden. Gute Beispiele wären unter einem Baum, in einer Gasse oder neben Gebäuden.
  • Passen Sie immer Ihre Einstellungen an, wenn Sie an bewölkten Tagen im Freien fotografieren. Wenn sich die Sonne versteckt oder wenn es bewölkt ist, wird die Beleuchtung auf natürliche Weise gestreut.
  • Schießen Sie während der Golden Hour (der ersten und letzten Stunde des Lichts), wenn Sie die besten Portraits schießen möchten.
  • Kameragurte sind generell nie eine schlechte Idee beim Fotografieren im Freien. Es kann immer was passieren – man rutscht aus oder verliert den Halt und schwupps kracht die Kamera auf den Boden.

Und was bevorzugen Sie? Schießen Sie lieber Ihre Portraitfotos draußen unter freiem Himmel oder doch lieber im Studio? Am besten einfach beides ausprobieren! Bei Problemen beim Lernen dieser Tipps, wenden Sie sich an diesen Artikel!

Sie suchen einen professionellen Fotografen für Portraitfotos in Köln? Dann sind Sie hier richtig!

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